Das Erfolgsrezept von Airbnb: Günstiger Preis gepaart mit viel Persönlichkeit

Die Hotellerie hat Airbnb längst als Störfaktor und gefährlichen Konkurrenten erkannt und abgestempelt. Dabei war das eigentliche Anliegen der Gründer doch nur, eine kostengünstige Alternative zur Übernachtung im Hotel anzubieten.

Die Entwicklung von Airbnb gleicht einem Siegeszug. Das Unternehmen hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten der klassischen Hotellerie gemausert. Individualität und attraktive Preise stehen im Mittelpunkt des Unternehmenskonzepts.

Vom Luftmatratzen-Bed-and-Breakfast zum Überflieger

Vor zwölf Jahren wurde im Silicon Valley die Idee geboren, private Unterkünfte über eine Plattform zu vermitteln. Wer die heutigen Zahlen kennt, muss die frühen Anfänge des Unternehmens schon ein wenig belächeln. Inzwischen hält die Plattform etwa fünf Millionen Angebote zur Übernachtung bereit. Die Übernachtungsmöglichkeiten sind über den ganzen Globus verteilt und in mehr als 80 Ländern zu finden.

Größter Pluspunkt der Airbnb-Angebote ist die Individualität, mit der die Unterkünfte aufwarten. Hinzu kommt ein absolut authentisches Reiseerlebnis zum attraktiven Preis. Immer mehr Reisende wollen ihr Reiseziel in all seinen Facetten erleben. Sie genießen es, in den Unterkünften von Airbnb die lokalen Besonderheiten hautnah zu erleben. Airbnb kann mit eindrucksvollen Zahlen glänzen. Wer die Übernachtungskapazitäten der fünf größten Hotelgruppen zusammen mit der Anzahl der über Airbnb vermittelten Übernachtungen vergleicht, stellt fest, dass die Plattform deutlich vorn liegt.

Airbnb setzt bislang auf die reine Vermittlung von Übernachtungsmöglichkeiten. Das Unternehmen errichtet keine eigenen Hotelgebäude und kümmert sich nicht um Service. Es stellt einzig und allein den Kontakt zwischen Anbietern und Interessenten her und kassiert dafür eine Vermittlungsgebühr.

Zukunftspläne

Zukünftig soll es mit „Airbnb plus“ ein Angebot mit garantiertem Standard geben. Außerdem sind eigene Wohnkomplexe geplant, um schon bald die angepeilte Zahl von einer Milliarde Übernachtungen pro Jahr zu erreichen.

Es ist deutlich erkennbar, dass Reisende verstärkt auf das Erleben lokaler Besonderheiten setzen, anstatt sich ausschließlich mit den touristischen Attraktionen zu begnügen. Airbnb hat damit den Zahn der Zeit getroffen.

Bildurheber: vadimgozhda / 123RF Standard-Bild

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