Clean the World Initiative

Es ist kein Geheimnis, dass in der Hotellerie täglich zahlreiche Abfälle aus angebrochenen Hygieneartikeln entstehen. Diese werden entsorgt und können anderen Gästen nicht mehr angeboten werden. Die Clean the World Initiative bietet eine andere Lösung.

Kleine Seifenreste, angebrochene Duschgelflaschen und Shampoos sind nur einige der vielen Abfälle, die im täglichen Hotelbetrieb anfallen. Aus hygienischen Gründen können diese nicht weiterverwertet werden. Eine interessante und sehr effektive Lösung für dieses Abfallproblem hält die Initiative Clean the World bereit.

Azimut Hotels hat Clean the World für sich entdeckt

Die Azimut Hotelgruppe besitzt zahlreiche Häuser in verschiedenen Ländern der Welt. Sie hat sich dazu entschlossen, die Unmengen an Seifen- und Duschbadreste sinnvoll weiterverwerten zu lassen. Bislang landen benutzte Seifenstücke und angebrochene Duschbadflaschen einfach im Müll. Riesige Müllberge entstehen allein aus angebrochenen Hygieneartikeln aus der Hotellerie. Um die Umwelt zu entlasten, hat sich eine Initiative mit diesem Thema auseinandergesetzt und handelt sehr erfolgreich weltweit.

Die Rede ist von der Clean the World Initiative, die Seifen-, Duschbad- und Shampooreste aus der Hotellerie weiterverarbeitet. Diese Initiative möchte die Welt sauberer machen und hat einen interessanten Ansatz für diese große Aufgabe entdeckt. Die Seifenreste werden desinfiziert und aufbereitet. Gleiches gilt für Duschbad- und Shampooreste. Anschließend werden die neu entstandenen Hygieneartikel an Bedürftige auf der ganzen Welt verteilt.

Vereinzelt nehmen Hotels bereits an dieser großartigen Aktion teil und unterstützen mit ihren Hygieneartikelresten das Projekt. Die Azimut Hotelgruppe ist jedoch die erste in Deutschland, die mit all ihren Häusern europaweit dabei ist.

Clean the World seit 2009

Die Initiative gibt es bereits seit 2009. Mit ihrem Engagement konnten bereits 44 Millionen Seifenstücke an Bedürftige verteilt werden. Clean the World arbeitet weltweit. Die Seife kam Menschen in 127 Ländern zugute. Die Aktion sorgte dafür, dass hygienebedingte Krankheiten um 35 Prozent zurückgegangen sind.

Die Verteilung der recycelten Hygieneartikel erfolgt in Verbindung mit einer Schulung, um nachhaltig für Veränderung zu sorgen. In Krisengebieten und in den ärmsten Regionen der Welt sterben noch immer viele Kinder an Lungenentzündungen oder Durchfallerkrankungen. Mit verbesserter Hygiene könnten diese Zahlen deutlich verringert werden.

Bildurheber: sonymega / 123RF Standard-Bild

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