Brunch war gestern, denn jetzt ist Brinner-Zeit! Die Wortschöpfung stammt aus der Kombination von Breakfast und Dinner, meint also eine Verbindung der allerliebsten morgendlichen Speisen zum Abendessen. Wie das geht und wie es ankommt, dazu jetzt mehr.
Croissants mit Schokoladencreme, Omelette, Pfannkuchen, French Toast oder Obstsalat. Alles klassische Frühstücksoptionen für einen guten Start in den Tag. Manch einer ist vom Geschmack allerdings so überzeugt, dass er gerne die eine oder andere Variante zum Abendessen genießen möchte. Hier kommen die Vorzüge des Brinner ins Spiel. War es vor wenigen Jahren noch normal, dass es bis zehn oder elf Uhr in der Früh ein Frühstücksangebot gab, was dann über Mittagsessen bis zum Dinner wechselte, lassen immer mehr Restaurantbetreiber einfach ihre Frühstückskarte offen. So haben die Gäste den ganzen Tag die Möglichkeit, ein Frühstück zu bestellen.
Genießen unabhängig von der Tageszeit liegt im Trend
Und das Angebot kommt an. Für den Restaurantbetreiber macht es kaum mehr Aufwand, ausgewählte Frühstücksangebote auch am Abend zur Verfügung zu stellen. Für den Gast bedeutet es, ein ausgedehntes Brinner zu genießen mit all dem was ihm eben schmeckt. Das können deftige Speisen wie Speck mit Rührei sein, klassische Arme Ritter, Sandwiches oder Süßspeisen wie Pancakes oder Müsli. Da uns heutzutage sämtliche Lebensmittel den ganzen Tag zur Verfügung stehen verschwimmen längst die Grenzen zu den einzelnen Mahlzeiten. Wir essen, was uns schmeckt und wollen dabei nicht eingeschränkt sein. Lange schon gibt es deshalb zum Beispiel den Brunch, eine Mischung aus Frühstück und Mittagessen. Warum diese Idee nicht also etwas weiter spinnen und daraus ein Brinner kreieren? Vielleicht eine sehr unkomplizierte und gute Idee, um alte Kunden zu begeistern und neue Kunden zu gewinnen? Dazu braucht es gar keine neuen Karte, es reicht völlig einige Gerichte auszuwählen und diese einfach den ganzen Tag anzubieten. Wahlweise ist es auch möglich, einige neue Gerichte auszuwählen die das normale Abendangebot erweitern, wie zum Beispiel eine französische Frühstücksplatte, ein selbstgemachtes Bircher-Müsli mit frischem Obst oder Muffins.
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