Big Data in der Hotellerie sinnvoll einsetzen

Längst lassen sich über bestimmte Softwares riesige Datenmengen für Hotels und Restaurants sammeln. Das ist auch nötig, denn wer im Geschäft bleiben will der muss seine Kunden kennen und ihre Bündnisse richtig einordnen können. Das verschafft einem nicht nur eine gute Auslastung, sondern bietet auch viel Einsparpotenzial. Wie das geht, dazu jetzt mehr.

Für Hoteliers und Gastronomen gehört es längst zum Tagesgeschäft, Daten über ihre Kunden zu sammeln. Und das sind nicht wenige, denn dank sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter, sowie automatischen Buchungsassistenten im Internet und Bewertungsportalen herrscht eine regelrechte Flut an Informationen. Diese zu sammeln, zu bündeln und entsprechend auszuwerten ist die größte Aufgabe moderner Softwarelösungen.

In Big Data investieren

Hier lohnt sich eine entsprechende Investitionen, denn das öffnet neue Wege des Marketings. Wer zum Beispiel weiß, über welche Punkte sich Kunden beschweren und ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen der kann schnell und effizient entsprechend nachbessern. Wer darüber hinaus noch zusätzliche Wünsche auswertet über Dinge, die das eigene Haus nach aktuellem Stand noch nicht zu bieten hat, der ist ganz vorn im Rennen dabei. Immerhin geht es darum, jeden einzelnen Gast nach Möglichkeit zufriedenzustellen und die Schwächen des eigenen Unternehmens nicht nur zu analysieren, sondern diese natürlich auch zu beheben. Und das ist nirgendwo wichtiger als im Tourismusgewerbe, denn Hotels und Restaurants leben von zufriedenen Kunden, denn nur die kommen wieder und empfehlen das Haus weiter, egal ob in Form von Mund-zu-Mund-Propaganda oder über das Internet.

Energiesparen durch Big Data leicht gemacht

Doch nicht nur für Nachbesserungen und Kundenakquise eignet sich das Big Data Konzept. Auch zum Energiesparen ist es notwendig zu wissen, wann die meisten Hotelgäste duschen oder baden, und auch wann diese ins Bett gehen und dementsprechend weniger Licht in den Zimmern benötigen. Dadurch lässt sich der Stromtarif entsprechend auswählen und die Energiezufuhr lenken. Da diese bis zu 60 Prozent der Ausgaben eines Hotels ausmacht, ein lohnender Bereich zum Auswerten und Einsparen. Gleiches gilt natürlich auch für den Wasserverbrauch und die Heizenergie.

Bildurheber: mazirama / 123RF Standard-Bild

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