Big Data im Hotelmarketing richtig nutzen

Millionen von Hotel- und Gastronomiebewertungen tummeln sich im Internet. Daraus entsteht eine riesige Datensammlung, die allerdings für die Betreiber selbst oftmals so unübersichtlich ist, dass sie daraus keine wertvollen Erkenntnisse für Verbesserungen in ihrem Haus ziehen können. Deswegen tendieren Experten schon lange dazu, für vernünftige Auswertungsmethoden zu sorgen, um die Daten auch wirklich qualitativ nutzen zu können.

Sobald ein Zimmer zu dreckig ist oder ein Essen nicht schmeckt landet die Meinung des Gastes in der Regel in irgendeinem großen Bewertungsportal im Internet. Dafür gibt es inzwischen allein im deutschsprachigen Raum hunderte. Diese neue Form der Kommunikation bietet für Hotelbetreiber und Gastronomen sowohl Vorteile als auch Nachteile. Der Vorteil ist, dass sie so die Meinung des Gastes erhalten und zwar in ungeschönter Form. Da gerade große Häuser aber mit viel Feedback zurecht kommen müssen und in der Regel kein extra Budget verfügbar ist oder ein Angestellter sich nur allein um die Meinung der Gäste kümmern kann ist es schwierig, die große Datenmengen vernünftig auszuwerten. Was helfen einem schließlich bestimmte mathematische Werte, wenn die Gründe dafür fraglich bleiben?

Gezielter Datenaustausch führt zu besserem Service

Hilfreicher wäre es, für einen qualitativen Datenaustausch und somit auch eine effiziente Nutzung zu sorgen. So würden dann mathematische Werte nicht nur als Zahlen im System auftauchen, sondern gleich Erklärungen dazu liefern, wie die Daten zu Stande kommen sind. Als Beispiel könnte dann eine typische Auswertung wie folgt aussehen:

Früher: Zimmerbewertung: 3.5 von 10 Sternen

Jetzt: Zimmerbewertung: 3,5 von 10 Sternen, weil der Teppich im Zimmer abgewohnt war und es lange Wartezeiten im restaurnt gab.

Qualitätsauswertungen mithilfe computergestützter Auswertungssysteme

Die Letztere Variante beinhaltet ganz offensichtlich direkt die Gründe für eine schlechtere Bewertung und gibt so dem Hotelbetreiber die Chance, etwas an der jetzigen Situation zu ändern und den Service sowie die Qualität des zu verbessern. Damit hat der Gast letztendlich auch anderen Gästen geholfen und sorgt gleichzeitig zukünftig dafür, dass sich die Bewertungen des Hauses verbessern können. Mittlerweile gibt es unterschiedliche Ansätze, diese neue Struktur der Datennutzung einfach umzusetzen und zwar mit gezielten Computerprogrammen. Es wird also an den Gastronom und Hotelbetreibern liegen, diese entsprechend einzuführen und somit den positiven Nutzen daraus ziehen.

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