Auszeichnungen für Barrierefreie Städte in Deutschland

Noch immer gibt es Orte, die es behinderten Menschen schwer oder sogar unmöglich machen, sich frei zu bewegen. Barrierefreiheit hat in den letzten Jahren einen deutlich höheren Stellenwert erreicht. Inzwischen bemühen sich Kommunen und Veranstalter um eine Verbesserung der örtlichen Gegebenheiten.

Nur wenige Städte dürfen sich als barrierefreie Städte bezeichnen. Diese Städte haben es sich zur Aufgabe gemacht, behinderten Menschen ein möglichst uneingeschränktes Erlebnis zu bieten. Sie verwenden neueste Technologien und setzen bauliche Maßnahmen zur Verbesserung ein.

BMWi fördert Barrierefreiheit

Vor allem für die Tourismusbranche spielt Barrierefreiheit eine wichtige Rolle. Behinderte Menschen sollen die Möglichkeit bekommen, sich uneingeschränkt an ihrem Urlaubsziel zu bewegen. Bislang gibt es nur wenige Städte, in denen dies möglich ist. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert die Entwicklung in Richtung Barrierefreiheit. Es verleiht den Städten und Gemeinden, die die Vorgaben dafür umsetzen die Zertifizierung „Reisen für Alle“. Gleichzeitig hat das BMWi eine Datenbank angelegt, in der alle barrierefreien touristischen Angebote registriert sind. Dadurch wird es auch für die Reiseveranstalter einfacher, entsprechende Angebote für ihre Kunden herauszufinden. Bislang stellte dies mangels einer einheitlichen Datenbank oft eine große Herausforderung dar.

In Deutschland gibt es bislang nur fünf Städte, die sich mit dieser Zertifizierung in der Tourismusbranche präsentieren dürfen. Dabei handelt es sich um Erfurt, Bremerhaven, Vreden und Dortmund. Frankfurt kam erst vor kurzem dazu. In allen genannten Städten gibt es spezielle Angebote für behinderte Menschen. Hotels, Museen und Restaurants sind darauf ausgerichtet, auch Menschen mit Geh-, Hör- oder Sehbehinderung oder mit einer Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten einen hervorragenden und uneingeschränkten Service zu bieten. Sie bekommen die Gelegenheit, einen barrierefreien Aufenthalt zu genießen.

Bildurheber: mihail39 / 123RF Standard-Bild

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