An diesem Trend rennt niemand vorbei: Fitness-Food

Laut einer Studie aus Kanada schlägt ein durchschnittliches Essen mit knapp 1700 Kalorien zu Buche, allein 550 davon sind dem Nachtisch zuzuschreiben. Trotzdem wollen Gesundheitsbewusste natürlich nicht auf einen Besuch im Restaurant verzichten, wer diese Gäste anlocken will, sollte seine Speisekarte entsprechend gestalten.

Beim Möbelriesen Ikea haben die beliebten Köttbullar mit Pommes 1.109 Kalorien, bei Pizza Hut kommen auf eine Big N.Y. Cheese sogar 1.823 Kalorien. Das schreckt viele Ernährungsbewusste ab, die Fett verlieren möchten und deshalb schnell Gefahr laufen, in die Kalorienfalle zu laufen.

Fitness Food ist mehr als nur Salat

Dabei könnten auch sie wertvolle Kunden für ein Restaurant sein und es ist relativ leicht, zumindest einige Angebote aus dem Segment Fitness-Food auf die Karte zu setzen. Grundvoraussetzung ist dabei, die Gerichte sollten arm an Kohlenhydraten und Fett sein, dafür viel Protein und Nährstoffe enthalten. Hier muss es nicht immer der klassische Salat sein, auch Suppen, Vollkornpasta oder Quinoa mit Fisch können tolle und leckere Energielieferanten sein. Für viele Restaurants lohnt es nicht, ausschließlich kalorienarme und gesunde Speisen anzubieten, sie wollen ihr Angebot breit halten und möglichst jedem Gast etwas Nahrhaftes anbieten.

Flexibel bleiben und Alternativen anbieten

Dann genügt es, sich zumindest zu den Speisen auf der Karten Informationen aus der Küche einzuholen, um Empfehlungen aussprechen zu können und dem Gast die Nährwerte auch mitzuteilen. Schließlich sind die nicht automatisch in großen Lettern auf jeder Speisekarten zu finden, wenngleich sich die großen Fast-Food-Riesen längst die Mühe gemacht haben, die Nährwertangaben ihrer Gerichte online aufzuführen.

Oft reicht es bei kleineren Gastronomien aber auch schon, wenn es Alternativen gibt. Die Käsesoße zum Steak ließe sich zum Beispiel einfach und günstig durch Joghurtsoße ersetzen, statt Pommes wandert ein frischer Salat auf den Teller und zum Nachtisch wird Obstsalat serviert. Schon stimmt die Kalorienzufuhr, der Gast ist zufrieden und  die kleinen „Extrawürste“ verursachen in der Küche nicht gleich das blanke Chaos. Kreativität, Flexibilität und Service sind hier die drei Säulen gesundheitsbewusster Gastwirtschaft.

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