Als Gründer von Fördermitteln für die Gastronomie profitieren

Aller Anfang ist schwer, deshalb ist es unerlässlich, dass der Staat Gründern auf den Weg hilft. Dabei können die Zuschüsse ganz unterschiedlich ausfallen und sind jeweils an eigene Kriterien gebunden. Da mangelt es Vielen am nötigen Überblick, deshalb zeigen wir worauf es ankommt.

Krisenzeiten sind für die Gastronomie keine neue Erfindung, sondern ein stetes Ärgernis. Trotzdem wagen Jahr für Jahr tausende Gründer in Deutschland den Schritt in die Selbstständigkeit und geraten damit an einige Hürden. Zunächst geht es darum, neben dem Eigenkapital eine finanzielle Grundlage zu schaffen, um den Start gut über die Bühne zu bringen. Hierfür gibt es zum Beipsiel Förderkredite und Bürgschaften. Diese sind, je nach Bundesland, jeweils unterschiedlich aufgebaut. Deshalb lohnt es sich, eine Beratung für Gründer in Anspruch zu nehmen und sich hier individuell zu informieren, ob das ein Weg ist der sich für den eigenen Betrieb eignet. Beratungsangebote gibt es mittlerweile ebenfalls kostenlos, wenn dafür die nötigen Fördermittel zur Verfügung stehen. Daneben gibt es öffentliche Investitionszuschüsse die ebenfalls dabei helfen können, zumindest in der Startphase entspannt zu bleiben und die Ausgaben für Gehälter der Angestellten, das Inventar des neuen Betriebs und die Ladenmiete aufzubringen.

Nicht zu früh nach staatlichen Hilfen fragen!

Wichtig ist der Zeitpunkt, wann die Beschaffung von Zuschüssen angegangen wird. In der Regel müssen Gründer ihre Vorgründerphase allein schaffen. Erst wenn das erledigt ist und das Eigenkapital schrumpft, dann stehen vielerorts öffentliche Hilfen zur Verfügung. Entsprechende Anträge gibt es wahlweise online oder alternativ auch über die KfW. Wichtig ist bei all den Hilfen auch darauf zu achten, welche Fördermittel später wieder zurückgezahlt werden müssen. Nicht alle dürfen die Gründer nämlich komplett behalten, viele sind eher als zinsloses Darlehen zu verstehen. Einen ersten Überblick für Einsteiger in diesem Segment bietet die Förderdatenbank des Bundes. Hier sind alle Fördermittel verzeichnet, übersichtlich nach Bundesland sortiert, denn hier gibt es erhebliche Unterschiede. Für Starter heißt es also, genug Zeit in die Vorbereitung zu stecken und sich nicht durch all die Informationen irritieren zu lassen.

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